Luckenwalder
Literaturgespräche 2005
Diese Reihe wurde am Donnerstag, den 15.
September 2005 um 20.00 Uhr in der Kunsthalle VIERSEITHOF Luckenwalde, Am
Herrenhaus 2 fortgesetzt - Max Goldt las aus seinem Buch "Vom Zauber des
seitlich dran Vorbeigehens".
Max Goldt,
geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er den hoch
gelobten "Krapfen auf dem Sims" und "Wenn man einen weißen Anzug anhat". Goldt,
der seit 1989 Kolumnen für "Titanic" schreibt, ist außerdem Musiker und verfasst
Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken
Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire.
Der Sprachstratege
In "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens", seiner neuesten Sammlung von
"Prosa und Szenen" der vergangenen drei Jahre, ist ihm ganz offensichtlich der
strategisch sorgsam platzierte Gebrauch der Sprache ein besonderes Anliegen.
Immer wieder hat er es auf die munter schwadronierenden Akteure im
Kommunikationsgewerbe abgesehen, auf die Medienmischpoke aus einfältigen
Interviewern, faselnden Moderatoren und gleichfalls nicht ganz einwandfreien
Gesprächspartnern. Aber auch die nicht minder zweifelhaften Strategen der
Werbebranche finden sich hier unvorteilhaft wieder, ob sie nun kanadischen
Kuchen an den Konsumenten bringen wollen oder gleich ein ganzes Land als
schickes Reiseziel.
Die "Märkische Allgemeine" vom Sonnabend, den 17. September
2005, berichtete folgendermaßen über die Veranstaltung:
Dies war eine Veranstaltung der Kreis-
und Stadtbibliothek Luckenwalde und des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit
freundlicher Unterstützung des Hotels VIERSEITHOF, der HABERENT und den Freunden
und Förderern der Kunsthalle VIERSEITHOF e.V.